„Die Welt kann verändert werden. Zukunft ist kein Schicksal.“

(Robert Jungk)

Die Zukunftswerkstatt ist eine von Robert Jungk entwickelte Methode, in der alle Akteurinnen Expertinnen sind. Das Expertenwissen kann vorhandenes Wissen sein, soll aber vor allem auch die Fantasie jedesr Einzelnen umgreifen. Zukunftswerkstätten finden in Gruppen statt, denen eine Moderatorin zur Seite gestellt wird. Ziel ist es, Lösungen für gemeinsam festgelegte Probleme oder Herausforderungen zu finden. Dazu werden drei Phasen durchlaufen: Kritikphase, Fantasiephase und Verwirklichungsphase (Reich 2003: 1, http://methodenpool.uni-koeln.de/download/zukunftswerkstatt.pdf)
Mithilfe dieser Methode werden wir von unterschiedlichsten Gruppen erfahren, was für sie Demokratie in unserer Stadt bedeutet, wie für sie eine demokratische Zukunft aussieht und wie Solidarität in Würzburg gelebt werden kann. Zukunftswerkstätten bieten die Möglichkeit ganz konkret aktuelle Probleme oder Herausforderungen zu benennen und Lösungsansätze zu entwickeln. Sowohl die benannten Probleme als auch die entwickelten Lösungsansätze möchten wir abschließend auf unserer Demokratiekonferenz vorstellen und vertiefen. Dies bietet uns eine fundierte Grundlage das Stimmungsbild vieler Akteur*innen und der Zivilgesellschaft einzufangen sowie perspektivisch für ein neues Bundesprogramm ab 2020 zu wissen, welche Themen für Würzburg besonders aktuell sind.